Vorfahren und Nachfahren

Alvensleben zu Besuch in der Rogätzer Kirche (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Alvensleben zu Besuch in der Rogätzer Kirche

2. 5. 2026 WhatsApp-Nachricht: Liebe Margitta, Ellen und Stephan, mein Vater und ich sind gestern in die Schweiz zurückgekehrt. Auf unserer besonderen Reise haben wir nicht nur endlich einige der wichtigen Orte und Denkmäler besucht, die uns mit unseren Vorfahren verbinden, sondern auch wunderbare Menschen kennengelernt. Einige gehören zu unserer großen Familie, andere nicht. Aber alle haben uns mit offenen Armen empfangen, sich auf  unsere Ankunft vorbereitet und uns ihre Zeit gewidmet, obwohl sie uns nicht kannten. 

Wir sind sehr dankbar für diesen herzlichen Empfang, der uns so viele Emotionen beschert hat, und wir können Euch gar nicht genug danken! Wir kehren  mit einer unvergesslichen Erinnerung an diese Reise nach Deutschland in die Schweiz zurück. Ein unendliches Dankeschön, wir hatten das Glück, Euch kennenzulernen, und ich hoffe, dass wir uns eines Tages wiedersehen! 

Mit lieben Grüßen Ayla und Massimo von Alvensleben - Eichenbarleben

 

27. 4. 2026 Ayla und Massimo von Alvensleben reisten rund 1.000 Kilometer aus dem Tessin in der Schweiz nach Sachsen-Anhalt, um hier den Spuren ihrer großen Familie zu folgen. Das uralte Adelsgeschlecht war einflussreich. Es wirkte ab dem 12. Jahrhundert als Lehnsherren im Bistum Halberstadt, in der Altmark und in Preußen. Fast 500 Jahre gehörte ihnen die Burg Rogätz, das Dorf und weitere mehr als 50 Orte zwischen Magdeburg und der Colbitz-Letzlinger Heide.  

Das wollte sich Ayla von Alvenleben gemeinsam mit ihrem Vater Massimo gern anschauen. Sie waren in Magdeburg und Hundisburg und kamen am Montag, dem 27. April, zur Stippvisite nach Rogätz. Hier schloss Ellen Görges von der Kirchengemeinde die alte Gutskirche auf und zeigte ihnen das wertvolle Inventar. Ein Foto neben dem sehenswerten Epitaph des Reimar von Alvensleben musste sein. Anschließend ging es in den Klutturm. Margitta Häusler und Stephan Munder führten durch den hochmittelalterlichen Wehr- und Wohnturm. Die Ausstellungen in seinem Inneren fanden großes Interesse. Von Rogätz aus ging es weiter nach Gardelegen, wo es weitere Spuren zu entdecken gibt. 

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