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Das Gespenst von Canterville“ vor 2. Premiere

23.11.2017

 

Gerade vier Wochen liegt die Welturaufführung des Schauspiels „Das Gespenst von Canterville“ zurück, da steht auch schon die 2. Premiere ins Theaterhaus Zielitz. „Fast alle Rollen sind doppelt besetzt und deshalb haben nun 10 andere Schauspieler das berühmte Kribbeln im Bauch. Nur für mich hat sich leider kein Doppelgänger gefunden“, sagt der Zielitzer Schauspieler Bernd Vorpahl. Doch das ist nicht so ernst gemeint, denn Bernd Vorpahl spielt die Rolle des Sir Simon von Canterville nicht nur sehr gern sondern auch so gut, dass er gerade den Oscar des Holzhaustheaters dafür bekommen hat.

 

Die Welturaufführung ist beim Publikum sehr gut angekommen. Das hat sich rasch herumgesprochen und deshalb sind sowohl die 2. Premiere als auch die Silvestervorstellung schon restlos ausverkauft“, freut sich Autorin und Regisseurin Sigrid Vorpahl. „Sogar für die nächste Vorstellung am 10. März 2018 gibt es schon Vorbestellungen.“

 

Auch die jungen Schauspieler sind froh über die gute Resonanz. Schließlich hat die Expertenklasse der Schauspielschule mehr als ein Jahr an der Inszenierung gearbeitet. „Anfangs war es ein bisschen komisch, sich in die Rolle hineinzufinden“, erklären Lena Wendt und Alina Gladow, die beide mit der Ehefrau und Mutter Lucretia Otis besetzt sind. Die beiden 17 und 19 Jahre alten Jungschauspielerinnen haben auf der Bühne als Mutter Lucretia schon drei Kinder, deren Darsteller jeweils nur ein paar Jahre jünger sind. Das war eine schauspielerische Herausforderung, die beide sehr gut gemeistert haben.

 

Das Gespenst von Canterville“ - eine Erzählung des irischen Schriftstellers Oscar Wilde erschien 1887 in einer Londoner Zeitschrift. Seitdem wurde sie in viele Sprachen übersetzt, später unzählige Male verfilmt und auch für das Theater adaptiert.

 

Das Ensemble des Holzhaustheaters Zielitz bringt nun eine weitere Adaption von Sigrid Vorpahl auf die Bühne. Es handelt sich dabei nicht nur um ein ganz neues Schauspiel, sondern auch um eine sehr selten gezeigte Kunstform: Das Schwarze Theater. Ein Teil der Szenen wird einzig von ultraviolettem Licht beleuchtet, welches nur weiße und neonfarbene Dinge sichtbar macht. Und so kann Sir Simon plötzlich erscheinen oder verschwinden, Wäschestücke tanzen oder gruselige Gestalten fliegen lassen.

 

Die aufwändige Ausstattung wurde vom Lions-Club Ohrekreis und von der Gemeinde Zielitz unterstützt.

Der zauberhafte Theaterspuk ist geeignet für Menschen ab 8 Jahren. Gedacht ist die Inszenierung vor allem für Familien – deshalb beginnt die Vorstellung schon um 19:00 Uhr.