Wanderung im Buktum

ehemaliges Forsthaus im Buktum

Es gibt ein schönes Herbstwanderlied, dass folgendermaßen anfängt: „Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt.“ Gemäß diesem musikalischen Hinweis machten wir uns auf die Wanderung durch den herrlichen Laub-Mischwald Buktum. Er liegt wie eine Insel inmitten der Feldflur zwischen Mahlwinkel und Angern. Eine Kastanienallee ist der Ausläufer in Richtung Angern. Sobald man über die Mahlwinkler Tangerbrücke kommt, nimmt uns die Waldwiese und der Waldschatten gefangen. Der große Maler Herbst hat die Blätter der Laubbäume in verschiedensten Farbabstufungen geprägt. Wir erfreuen uns auch an der restaurierten Försterei, die in DDR-Zeiten beinahe zerstört wurde. Der Hauptweg teilt das Revier in fast gleich große Teile. Auf diesem gelangen wir zur Straße, die die Verbindung zwischen Zibberick und Wenddorf ist. Geht man diese Straße nach rechts, kommt man an den Fließknick des Krepebaches, der sich aus der Feldmark Wenddorf ergießt. Das Wasser dieses kleinen Baches war früher so klar, dass der fliegende Edelstein sich hier heimisch fühlte und brütete. Als wir zur Zeit der Uhlenflucht (Tag – und Nachtscheide) heimkehren, beginnen sich die Wiesen in Nebelschwaden zu hüllen. Das geschieht ziemlich schnell, so dass wir selbst im Nebel nach Hause wandern. Wir hören noch das Krächzen der majestätisch fliegenden Graureiher über uns.“ (von Roloff, Birkholz)