ehemalige Wassermühle Burgstall

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Das Gebiet des heutigen Bördekreises war in den zurückliegenden Jahrhunderten maßgeblich von der Landwirtschaft geprägt. Mit dem Getreideanbau entwickelte sich auch das Mühlengewerbe. Vor allem die Windmühlen auf den Anhöhen im Bereich der Magdeburger Börde im westlichen Bördekreis erreichten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine sehr große Dichte. Während heute bei den Windmühlen eine genaue Angabe Ihres Bestandes möglich ist, erscheint dies bei den ehemaligen Wassermühlen schwer möglich. Am heute noch vorhandenen Bestand ist erkennbar, dass sich Wassermühlen im westlichen Bereich, und zwar an den Läufen der Aller und der Bever befanden. Weiter östlich befinden sich deutlich weniger Wassermühlen. In Burgstall befinden sich noch Mühlenreste am Dollgraben in der Ortslage. Das Wohnhaus der ehemaligen Wassermühle ist begründet in einem Erlass des König Friedrich I. zum Bau von Mühlen in dieser Region, gegeben 1710. Das im Jahr 2000 restaurierte Gebäude dient heute als Gewerbegrundstück.