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Arbeitsgruppe des Verbandsgemeinderates trifft sich mit der Bundeswehr


Seit dem Jahr 2025 ist eine Arbeitsgruppe des Verbandsgemeinderates der Verbandsgemeinde Elbe-Heide damit beauftragt, den Kontakt mit dem Gefechtsübungszentrum (GÜZ) der Bundeswehr zu intensivieren. Diese Arbeitsgruppe besteht aus den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Anrainergemeinden hier Romy Staufenbiel (Gemeinde Westheide), Carsten Miehe (Gemeinde Burgstall), Ralf Ganzer (Gemeinde Colbitz) den beiden Vertretern des Verbandsgemeinderates Egbert Fitsch und Christoph Glase und dem Verbandsgemeindebürgermeister Stefan Crackau. Komplettiert wird die Arbeitsgruppe durch den Amtsleiter des Rechtsamtes des Landkreis Börde Marten Schulz, welcher stellvertretend für den Landrat teilnimmt. 

Die enge Verbindung zwischen der Bundeswehr und den Gemeinden ist von großer Bedeutung für beide Seiten. Einerseits profitiert die Bundeswehr von der Unterstützung und Akzeptanz in der Bevölkerung, was insbesondere für die Stationierung von Truppen und Übungsplätzen wichtig ist. Andererseits bringt die Bundeswehr wirtschaftliche und soziale Vorteile für die Gemeinden, etwa durch Arbeitsplätze, Infrastrukturmaßnahmen und lokale Kooperationen. Ein gutes Verhältnis fördert zudem das Verständnis für die sicherheitspolitische Rolle der Bundeswehr und stärkt den gesellschaftlichen Rückhalt für die Soldatinnen und Soldaten. 

Die regelmäßigen Treffen mit dem Leiter des Gefechtübungszentrums Oberst Diehl im Jahr 2025 zeigten beiden Seiten, dass hier ein Wille da ist, in guter Nachbarschaft zu leben. Die Probleme der Bürger mit der Bundeswehr beispielsweise in der Ortschaft Born wurden durch die Gespräche und getroffene Vorkehrungen reduziert. So wurde unter anderem eine Beschilderung auf der B71 Höhe Born durch die Landesstraßenbaubehörde angebracht, um Bundeswehrfahrzeuge um die Ortschaft herumzulenken. So wurde auch über die Möglichkeit eines Radweges am Rande des Übungsplatzes gesprochen. Die Bundeswehr hat daraufhin einen Teil auf der Bundesfläche schon entsprechend ausbauen lassen. Der zweite Teil soll nun von der Gemeinde Westheide in 2026 folgen. Auch die Patenschaften der Kompanien des Gefechtsübungszentrums mit den Gemeinden Colbitz und Burgstall werden weiter gepflegt. Die deutliche Verbesserung der Kommunikation war auch hinsichtlich der Panzertransporte zwischen Zielitz und dem Übungszentrum wichtig, um die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren. Ein Höhepunkt für das Gefechtsübungszentrum stellte der Tag der offenen Tür dar. Hier machten sich tausende Menschen auf den Weg, um den Übungsplatz kennenzulernen. Dieser Tag zeigte deutlich, welches Interesse in der Bevölkerung an der Bundeswehr besteht. 

Zum Jahresabschluss trafen sich nun Vertreter der Arbeitsgruppe mit Oberst Diehl und Oberstleutnant Heyn in Born und zogen ein erstes Fazit der Zusammenarbeit. Dabei wurden von Christoph Glase und vom Ortschronisten Peter Jannaschk der Ort Born und seine interessante Geschichte vorgestellt. Eine Geschichte, welche stark mit der Geschichte des Übungsplatzes verbunden ist. 1934 wurde auf dem jetzigen Übungsplatz die Schießbahn der Heeresversuchsanstalt eingerichtet. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges nutzten sowjetische Truppen den Platz. 1994 übernahm die Bundeswehr den Platz und entwickelte ihn zum heutigen Übungszentrum. Die Menschen in Born sammelten über die vielen Jahrzehnte die unterschiedlichsten Erfahrungen mit dem Platz und seinen Nutzern.  Der derzeit gute Austausch zwischen Gemeinden und Bundeswehr soll weiter positiv wirken. So wurde auch eine Weiterführung des engen Austausches für 2026 zwischen dem Leiter des GÜZ und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe vereinbart. 


Bildquelle Verbandsgemeinde Elbe-Heide

 Ortschronist Peter Jannaschk 
Foto1 Ortschronist Peter Jannaschk

 Oberstleutnant Heyn, Christoph Glase 
Foto2 Oberstleutnant Heyn, Christoph Glase

von links: Christoph Glase, Carsten Miehe, Romy Staufenbiel, Oberst Diehl, Oberstleutnant Heyn, Stefan Crackau 
Foto3 von links: Christoph Glase, Carsten Miehe, Romy Staufenbiel, Oberst Diehl, Oberstleutnant Heyn, Stefan Crackau 

  Stefan Crackau mit Peter Jannaschk  
Foto4 Stefan Crackau mit Peter Jannaschk

 Vorgenommene Beschilderung für den Militärverkehr 
Foto5 Vorgenommene Beschilderung für den Militärverkehr
 

Weitere Informationen

Elbe-Heide - Kopie