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Ehrenfriedhof Angern

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Hinter der Kirche befindet sich eine Anlage zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Graf Fritz von der Schulenburg hatte schon 1917 den Architekten Wolff aus Halle mit dem Entwurf der Anlage beauftragt, die er auf eigene Kosten errichten und unterhalten lassen wollte. Die Gemeinde hatte sich ausgebeten, den Gedenkstein zu stiften. Im Jahr 1918 mit den Arbeiten an diesem Gedächnishain, der den Angehörigen einen Ort für ihre persönliche Trauer bieten sollte. Um einen Rasenplatz mit Blumenrabatten waren 49 Grabstätten mit Gedenksteinen in Form eines Eisernen Kreuzes für jeden Gefallenen und Vermissten angeordnet. An den beiden Längsseiten befindet sich in der Mitte der Anlage jeweils eine steinerne Bank. Die Eingangstreppe wurde durch viereckige Säulen flankiert, die inzwischen umgestürzt und beschädigt worden sind. An der Stirnseite steht der Gedenkstein auf einem Podest, umgeben von einer halbrunden Mauer. Am 22. November 1920 wurde diese Anlage feierlich eingeweiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Gemeinderat mehrfach vorgeschlagen, die Anlage durch eine Gedenktafel für die Opfer auch dieses Krieges zu ergänzen, dieser Plan kam aber nicht zur Ausführung.