Rundkurs Wolmirstedt (ca. 47 km)

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(über Rogätz, Loitsche, Heinrichsberg, Glindenberg, Wolmirstedt, Hohenwarthe, Niegripp, Schartau) Dieser Rundkurs beträgt 47 Kilometer. Von Rogätz nach Loitsche nehmen Sie einen kleinen Umweg in Kauf, um die stark befahrene Straße zu meiden. Das Waldgebiet, das Sie dabei durchfahren, stellt sicherlich auch eine willkommene landschaftliche Abwechslung. Von Loitsche nutzen Sie eine ruhige Asphaltstraße bis Heinrichsberg. Zur Fortsetzung der Tour bieten sich hier zwei Varianten an. Ein Feldweg führt unmittelbar am Elbufer entlang und ist natürlich landschaftlich sehr reizvoll. Er ist allerdings nur bei trockener Witterung zu empfehlen. Ansonsten fahren Sie auf der Straße nach Glindenberg. Von hier aus radeln Sie vorsichtig auf der Straße nach Wolmirstedt. Auf einer holprigen Kopfsteinpflasterstraße durchqueren Sie zunächst das Küchenhorn, ein Waldgebiet im Südosten Wolmirstedts, in dem auch ein Naturlehrpfad angelegt wurde. Fahren Sie nun unter dem Mittellandkanal hindurch. Ganz in der Nähe befindet sich das Schiffshebewerk Rothensee. 1938 in Betrieb genommen, wurde es 1980/81 rekonstruiert und stellt noch heute eine technische Meisterleistung dar. Am Verbindungskanal zwischen Mittellandkanal und Elbe gelegen, dient es zur Überwindung des Gefälles von max. 18,5 m zwischen beiden Wasserstraßen. Verlassen Sie die Straße gleich hinter der Unterführung nach links, fahren an einer Kleingartensiedlung vorbei und überqueren den Elbdamm. Radeln Sie nun bis an die Autobahnbrücke. Auf dem unterhalb der Fahrbahn verlaufenden Kontrollsteg fahren Sie vorsichtig bis ans andere Elbufer. Sicher eine etwas ungewöhnliche Variante der Elbüberquerung, aber hier in der Nähe die einzige Möglichkeit. Durchfahren Sie Hohenwarthe und radeln weiter auf der Straße nach Niegripp. Vorher passieren Sie die Schleuse Niegripp, die Verbindung zwischen Elbe und Elbe-Havel-Kanal. Von Niegripp fahren Sie vorerst in Richtung Burg und biegen dann nach Schartau ab. Rechterhand befindet sich Naherholungsgebiet Niegripper See mit Campingplatz und Bootsverleih. Von Schartau geht es weiter nach Rogätz. Von weitem grüßt schon der Klutturm, der als Bestandteil einer ehemaligen befestigten Anlage im 11./12. Jahrhundert aus Findlingsquadern errichtet wurde. Um in den Ort zu gelangen, überqueren Sie die Elbe mit der Fähre. Die 1914 gebaute und 1991/92 generalüberholte Fähre wurde mit der Zeit den Anforderungen nicht mehr gerecht und so bekam Rogätz am 13. Februar 1998 ein neues Fährschiff. Zwischen Tangermünde und Hohenwarthe hat man auf einer Länge von 50 Stromkilometern, die Möglichkeit in Rogätz und Grieben die Elbe zu überqueren.