Lindhorst

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Bockwindmühle

Lindhorst liegt am südöstlichen Ende der Colbitz-Letzlinger Heide auf 56m Höhe und hat 942 Einwohner (Stand 09/2017). Zu Lindhorst gehören die Naherholungssiedlungen Balzer Siedlung und Heidberg, sowie die in der Gemeinde Colbitz als Wohnplätze ausgewiesenen Jacobsheim, Chaussehaus und Schneiderdamm.

 

Historisches

Nach heutigem Kenntnisstand ist Lindhorst 1384 erstmals urkundlich erwähnt. In besagter Urkunde, die auf den 29. November des genannten Jahres datiert ist, wird der Ort als ein erzbischöfliches Lehngut von Heinrich von Eikendorf an den Magdeburger Erzbischof zurückgegeben. "Damit er das Kloster Althaldensleben damit begäbe". Lindhorst ist also mit Sicherheit älter als hier genannt. Überfall von Gebhard von Alvensleben am 25. April 1412. Gesamtschaden von 120 Schock und regelmäßigen Abgaben von der Ernte an den Hof. Im Dreißigjährigen Krieg Krieg 1618-1648 herrscht Lehrermangel. Die Schüler müssen in Colbitz zur Schule gehen. Bis 1631 gab es am Schneiderdamm eine Wassermühle, wo auch noch bis ca. 1850 Torf abgebaut wurde.

Am 9. September 1910 wurde die über Lindhorst führende Kleinbahn Wolmirstedt–Colbitz, die bis Ende 1965 befahren wurde, eröffnet

 

Das heutige Lindhorst

Im Juni 1984 beging Lindhorst die 600-Jahr-Feier und im November 2009 die 625 -Jahr-Feier.

1950 wurde die Gemeinde Lindhorst durch die Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen vom 27. April 1950 zum 20. Juli 1950 (Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt Nr. 18, S. 274-280 vom 5. August 1950) mit der damaligen Gemeinde Colbitz zusammengeschlossen. Der Name ist Colbitz.