Hitzacker-Fahrt - ein tolles Erlebnis

11.08.2013

Am Sonnabend, dem 10. August, ging es in aller Frühe endlich auf unsere wegen Hochwassers von Juni auf August verschobene Busfahrt. 49 Mitreisende waren voller Vorfreude. Noch nie war eine Fahrt so schnell ausgebucht.

Mit dem Bus ging es schnell auf die B189 und immer nordwärts, quer durch die Altmark. Drei Bundesländer haben wir besucht: von Sachsen-Anhalt ging es erst nach Brandenburg, dann nach Mecklenburg-Vorpommern und schließlich nach Niedersachsen.

In Lanz biwakierte gerade eine preußische Truppe stilecht zu Ehren des Geburtstages von Turnvater Jahn, der in Lanz geboren worden war und Kämpfer im Befreiungskrieg war.

Dömitz und sein hübsch gestalteter Hafen empfingen uns. Das Schiff "Hilde" lag bereit. Kurz nach 10 Uhr durften wir es "entern". Bei schönstem Wetter ging es auf die Elbe Richtung Hitzacker. Hans Göske aus Rogätz hatte diese Fahrt angeregt und er durfte als altgedienter Schiffer auch ans Steuerrad.

Um 12 Uhr legten wir im Jeetzel-Hafen von Hitzacker an. Der Bus wartete schon auf uns und wir fuhren hoch zum Weinberg, ins Restaurant "Waldfrieden". Ein Haus mit dem wohl besten Blick über die Elbe und das einstige Grenzgebiet. Von dem kann nur noch erzählt werden. Zu sehen ist nichts mehr. Eine kleine Personenfähre verbindet die Ufer.

Das Essen schmeckte uns bestens. Diese Zeit nutzte das Wetter einmal kräftig zum Gießen. Pünktlich 13.30 Uhr war damit Schluss und unsere beiden Stadtführerinnen nahmen uns in Empfang. Ein gut einstündiger Bummel durch das schöne Fachwerkstädtchen schloss sich an. Besonders beeindruckend waren die alten Häuser, die vielen Blumen und drei Storchenjunge, die kräftig über unsere Köpfe hinweg den Ausflug übten.

Ein kleines Souvenir wurde hier und da gekauft, aber vor allem viel leckeres Eis gegessen. Gut gelaunt ging es dann um 16.30 Uhr wieder zurück in Richtung Heimat. Eine angenehme Fahrt ging beschaulich zu Ende. Dieter Dommasch hat uns alle wieder wohlbehalten heimgebracht.

Bis zum nächsten Mal!