Radtour in die Frühgeschichte

13.04.2016

Eine schöne Tour bei frühlingshaftem Wetter hatten wir uns am Sonnabend, dem 9. April, vorgenommen. Vom Tintenfass aus ging es ums halbe Dorf. 15 Männer und Frauen traten in die Pedale. Erste Station war am Friedhof in der Seilerstraße, wo vor 80 Jahren beim Bau der Hühnerfarm Überreste aus der Bronzezeit entdeckt worden waren. An den Junkertannen - Fundort einer Grabanlage  im Jahre1947 - war der nächste Halt. Dann wurde zu den Hünengräbern an der Cröchernschen Straße geradelt, von dort zur alten Dorfstelle hinter der Eisenbahnschen Brücke. Letzte Station war der Galgenberg. Schulkinder und ihre Lehrerin Fräulein Winkelmann hatten dort vor acht Jahrzehnten in einer Sandgrube Urnen gefunden. Auf einem Acker in der Radelbreite entdeckte einst Fritz Treffkorn eine römische Münze anno 141 unserer Zeit, die schon mal in einer Ausstellung im Klutturm zu sehen war. Sieben Stationen von etwa 35 Fundorten in der Gemarkung Rogätz wurden damit besucht. Joachim Hiller hatte auf die Tour ein paar seltsame Steine mitgebracht:, darunter einen erzhaltigen Stein und sogenannte Wassersteine, mit denen früher ganz schnell Wasser erhitzt wurde.

 

Foto: Achim Hiller (re.) erklärt die seltsamen Steinfunde aus Rogätz.